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How We Spent Our Childhood

Buddy & the Huddle legen auf ihrem neusten Album "How we spent our childhood" ihr musikalisches Unterbewusstsein frei. Dazu haben sie in ihren Plattenkisten, in Schuhkartons mit Mixtapes und an der Stelle unterhalb des Stammhirns nachgesehen, an der üblicherweise Traumata abgelegt werden. Viel Schrott kam so zum Vorschein. Viel Material, für das man sich vielleicht schämt. Aber auch zu unrecht ignorierte und zu recht gefeierte Songs wurden ins Bewusstsein gezerrt. Eine überraschende, verblüffende und krude Mischung an Songs kommt auf diese Weise zustande.
Der Zuhörer wird an den Ohren gepackt und unversehens in den elterlichen Partykeller gezerrt. Dorthin, wo nicht nur erste Erfahrungen mit Geschlechtlichkeit und bewusstseinserweiternden Substanzen gesammelt wurde, sondern auch ganze Nächte darüber diskutiert werden konnte, welche Band nun die bessere sei: Die Eine oder die Andere.
Großes Kino. Hymnen einer Epoche. Soundtracks of our lifes. Die Buddies drehen die Stücke durch ihren americanagetrimmten Songwolf. Aus den Zutaten Burt Bacharach (The look of love), Andre´ Popp (Love Is Blue, sic!), David Bowie (Space Oddity), Francis Lai (Love Story, sic!!), Richard Sanderson (Reality, La Boum - Die Fete, aargh!!), The Beatles (A Day In The Life), Serge Gainbourg (Je t´ aime, uuuh!!) und anderen kochen sie eine Buchstabensuppe aus deren Einlage der geneigte Hörer die musikalische Sozialisation der Buddies zu lesen vermag. Oder auch nicht. Das Ergebnis ist schmackhaft, so oder so.

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